Die ehrenamtlich Aktiven vom NABU Weyhe öffnen die Naturschutzstation.
Interessierten wird ein Blick in den naturnahen Garten und in die Naturschutzstation angeboten, mit Informationen über die Naturschutzprojekte in
Weyhe. Mit einem Spaziergang zum Böttchers Moor oder über den Naturlehrpfad kann der Besuch abgerundet werden.
Foto NABU Weyhe
Weyher Kehlchen
Da die meisten Weyher Bürger vermutlich nur das Rotkehlchen aus ihrem Garten kennen, möchten wir die Fotos von Regina Römann, vom NABU Weyhe, teilen. Nur
mit sehr hochwertiger technischer Ausstattung sind diese Fotos möglich. Neben dem Rotkehlchen brüten auch das Blaukehlchen und das Schwarzkehlchen in Weyhe, in der Leester Marsch. Das
Braunkehlchen nutzt die Leester Marsch ebenfalls, aber vermutlich nur auf dem Durchzug.
Mai 2026 (Fotos Regina Römann, Rotkehlchen, Blaukehlchen, Schwarzkehlchen, Braunkehlchen / Text Bernd Daneke)
Aktiv für den Nachwuchs:
Wildbienen und Wespen bauen ihre Nester
Es herrscht gerade Hochbetrieb: in sandigen Fugen zwischen Pflastersteinen oder festgetretenem sandigen Grund auf Spielplätzen, in den Schilfröhrchen der Insektennisthilfen, in
Backsteinzwischenräumen und Lehmlöchern. Solitäre Wildbienenarten suchen nach potentiellen Kinderstuben für ihren Nachwuchs. In diese Niströhren platzieren sie dann ihre Eier, lassen ausreichend
Verpflegung im Kinderzimmer, verschließen es sicher mit Naturmaterial und verschwinden wieder. Kein Grund zur Sorge - weder vor Bauschäden, noch vor Stichen, denn die sanftmütigen Bienenarten
sind weder aggressiv, noch vermag der weiche Stachel die menschliche Haut überhaupt zu durchdringen. Ganz im Gegenteil: Die Tiere lassen sich völlig gefahrlos wunderbar bei ihren Bautätigkeiten
beobachten.
Auch die unterschiedlichen Wespenarten sind wieder auf Nistplatzsuche. Momentan befinden sich die Königinnen noch in der Gründungsphase ihres Staates und haben allenfalls wenige Arbeiterinnen an
ihrer Seite. Aufgrund immer knapper werdender natürlicher Nistmöglichkeiten bauen Wespen und Hornissen teilweise an Stellen, die mit unseren Lebensräumen kollidieren. Nester dürfen keinesfalls
eigenmächtig entfernt werden. Bei Fragen zu Wespen und Hornissen ist die örtliche Wespenberatung zu kontaktieren. Dies sind für Weyhe:
Heiko Janßen Tel.: 0421 803466 (ab 16 Uhr) Weyhe westlich der Bahn und
Ulrike Kunze Tel.: 04203 7005208 (ab 16 Uhr) Weyhe östlich der Bahn.
Juni 2026: Fotos von Ulrike Kunze, Text von Bernd Daneke
Stunde der Gartenvögel
Die große Vogelzählung des NABU
Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturliebhaber*innen aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Die 21. Auflage der Aktion hat 2025 wieder beträchtliche 57.000 Vogelfreund*innen
zur Teilnahme bewegt. Gemeinsam mit unserem bayerischen Partner LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) laden wir zur alljährlichen „Stunde der Gartenvögel“ ein. Die
beliebte Aktion findet bereits zum 22. Mal statt. Jede*r kann mitmachen – egal wie groß oder klein das Naturwissen ist.
(folgenden link einfach in ihre browserzeile kopieren:)
http://www.nabu.de/news/2026/05/37165.html
Wenn zwei sich streiten, freut sich keiner"
April 2026, Regina Römann vom NABU Weyhe hat in der Leester Marsch einen Rotmilan und einen Schwarzmilan beim Kämpfen um die
Beute beobachtet – und konnte phantastische Fotos davon machen.
Am Ende hatten sie die Beute jedoch verloren.
Fotos von Regina Römann
NABU startet im Kreis Diepholz mit neuem Schwung in den Frühling
Kreis Diepholz– Der NABU setzt sich im Landkreis Diepholz schon seit über 50 Jahren für den Schutz von Natur und
Umwelt ein und konnte bisher viele Naturschutzprojekte umsetzen. Dies war nur möglich durch viele ehrenamtlicheHelfer und Helferinnen sowie Mitglieder, die den Verein finanziell unterstützen. Im gesamten
Kreisgebiet pflegt der NABU ehrenamtlich und mit großem Engagement zahlreiche Flächen, die wertvolle, schützenswerte Biotope aufweisen oder beispielsweise im Rahmen von Kompensations- vorhaben
zur Renaturierung vorgesehen sind. Dazu zählen etwa offene Grünlandbereiche, Fließgewässerabschnitte mit Auwaldflächen, ehemalige Sandabbauflächen oder Streuobstwiesen. Einige dieser Flächen
konnte der Verband im Laufe der Zeit auch selbst erwerben und in das Eigentum des NABU-Naturschutz- fonds Landkreis Diepholz überführen.
Darüber hinaus sind bedeutende aktuelle Aktivitäten der Umweltschützer Projekte für den
Schutz von Insekten, Amphibien, Fledermäusen, Schwalben und Mauerseglern sowie Eulen und Käuzen. Insbesondere die Krötenwanderung zum Beginn des Frühjahres hat zuletzt viel fleißiger Hilfe
bedurft. Ohne den unermüdlichen Einsatz über Wochen hinweg hätten viele Amphibien ihre Wanderung zu den Laichgewässern, die oft Landstraßen oder Fahrwege quert, nicht überlebt.
Auch in der Umweltbildung sind die Naturschützer aktiv. So bieten sie im Jahresverlauf
diverse Exkursionen an und organisieren immer wieder Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die nächste Generation weiterzugeben. Diese Angebote werden
dankbar angenommen. Das zeigt sich insbesondere auch an den örtlichen Kinder- und Jugendgruppen, die ein hohes Maß an Beteiligung erfahren.
Zur Absicherung der vielen Projekte führen die Naturschützer derzeit eine Werbeaktion
durch. Diese dient dazu, neue Mitglieder für den NABU zu gewinnen, damit dessen Engagement für den Natur- und Umweltschutz in unserer Region auch langfristig finanzierbar bleibt: Junge Menschen
gehen von Haus zu Haus und informieren über die Arbeit des Verbandes. Sie sammeln kein Bargeld und sind an ihrer NABU-Kleidung und einem Ausweis zu erkennen. Der NABU hofft darauf, dass sich
Türen und Herzen für die Natur im Kreis Diepholz öffnen! Für Rückfragen können Sie sich gern an die örtliche Regional-geschäftsstelle in Verden wenden: [email protected] oder telefonisch unter 04231 9701460.
Neue Abbruchkante - für Uferschwalben am Wieltsee
Auch dieses Jahr brüten Uferschwalben in der Gemeinde Weyhe. Hotspot ist wieder der Wieltsee, an dessen Abbruchkante die Einfluglöcher zu den Niströhren in den
letzten Jahren zugewachsen waren. Auf Anstoß des NABU Weyhe wurde Ende Februar seitens der Gemeinde der erste Bewuchs an der Wasserlinie entfernt. In Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde
wurde vor wenigen Wochen dann die Abbruchkante durch Firma Lübber neu profiliert. Heute tummelten sich wieder Uferschwalben, um neue Brutröhren in der nun wieder frei anfliegbaren Steilwand
anzulegen. Bemerkenswert ist aber auch, dass sich Uferschwalben zusätzlich eine neue Abbruchkante ausgesucht haben, in der nun eifrig die bis zu 1 Meter langen Brutröhren gebaut werden. Wir
hoffen daher auf einen tollen Bruterfolg in 2026.
Fotos von Michael Töbelmann im April 2026
Graffiti weisen auf Leinenpflicht hin
NABU Weyhe setzt in der Gemeinde Farbmarkierungen zur Brut- und Setzzeit
Artikel Weserkurier - Regionale Rundschau vom 07. April 2026 - Text und Foto von Burkhard Peters
Weyhe. Keine Ausreden mehr: Bilder mit greller, grün-gelber Aufschrift auf dem Pflaster und Asphalt erinnern Hundebesitzer aus Weyhe und Umgebung
unmissverständlich an die Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit. Sie gilt seit Anfang April bis Mitte Juli in Wäldern, auf Wiesen und Feldern. Mitglieder
der Weyher Ortsgruppe des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) sprühen die Graffiti auf Straßen und Wege, wo sie nur schwer zu übersehen sind. Unterdessen bemüht
sich die Gemeinde Weyhe, eine umzäunte Freilauffläche zu schaffen. „Dort dürfen Hunde auch während der Brut- und Setzzeit herumtollen“, kündigt Sebastian Kelm,
Pressesprecher der Gemeinde Weyhe, an. Noch sei das Vorhaben aber nicht in trockenen Tüchern.
Ortsausgang Lahausen, Richtung Jeebel: Antje Sengstake und Bernd Daneke aus der Nabu-Ortsgruppe stellen ihre neue Aktion nicht von ungefähr dort vor. Ganz im
Südosten der Gemeinde Weyhe parken Hundefreunde gern ihre Autos, um mit den Vierbeinern durch die Wiesen in Richtung Barrien-Bülten zu laufen. Antje Sengstake legt
eine Schablone auf den Asphalt des Radweges, schüttelt kräftig eine Sprühdose und trägt die Leuchtfarbe auf. Für Frauchen und Herrchen, die dort mit ihren
Gefährten Gassi gehen wollen, nicht zu übersehen.
Die Idee für diese Aktion sei ihr bereits im vorigen Jahr eher zufällig beim Surfen im Internet gekommen, schildert die Ehrenamtliche. Im westfälischen Gütersloh
preschten Umweltschützer mit der Idee vor. Die Weyherin erkundigte sich bei der dortigen Stadtverwaltung, bekam ein Okay dafür, die Aktion in Weyhe zu übernehmen
und sogar eine Schablone als Muster. Davon bestellte der Nabu noch etliche nach. Und seit einigen Tagen sind die ersten Bilder in den Weyher Außenbezirken zu
sehen. „Ganz viele Nabu-Mitglieder machen mit, auch aus der Jugendabteilung“, lobt Antje Sengstake. An gut 70 Stellen in Außenbezirken der Gemeinde Weyhe und an
ein paar auf benachbartem Syker Gebiet sind die handtuchgroßen Grafiken zu sehen. Überall dort, wo Hundebesitzer mit ihren Lieblingen gerne eine Runde drehen. Etwa
im Jeebel, in der Leester Marsch oder am Wieltsee in Dreye. Zuvor holten die Naturschützer im Weyher Rathaus grünes Licht für ihre Aktion ein. „Bürgermeister Frank
Seidel hat uns von Anfang an unterstützt“, loben die Ehrenamtlichen.
Ihren Zweck verfehlen die Hinweisbilder nicht. „Aus Zeitgründen haben wir die ersten Schilder schon vor dem offiziellen Anfang der Setzzeit aufgemalt“, schildert
Sengstake. „Da haben gleich die ersten Leute angerufen und darauf hingewiesen, dass die Frist ja noch gar nicht begonnen habe.“
Auch Katzen sollen nicht streunen
Bernd Daneke erläutert, warum es so wichtig ist, dass Hunde in den kommenden Wochen in Wald und Flur nur angeleint Gassi gehen. Hasen, Rehe oder Bodenbrüter wie
Kiebitz und Fasan bringen im Frühjahr ihre Jungen zur Welt oder brüten. „Hunde, die frei stöbern, können Elterntiere in die Flucht treiben“, warnt der
Naturschützer. Die bittere Folge: Jungtiere verwaisen, werden nicht mehr versorgt oder sie verlieren ihre Nester. Und eben solche Dramen mit tödlichem Ende will
der Nabu verhindern.
Auch Katzenbesitzer nehmen die Naturschützer in die Pflicht: Für die Stubentiger gelte zwar keine Leinenpflicht, aber auch sie könnten dem Wild und seinem
Nachwuchs gefährlich werden. Daher sei es wünschenswert, dass Katzen die kommenden Wochen möglichst im Haus verbringen, bittet Antje Sengstake. „Auf jeden Fall in
den Morgenstunden“, ergänzt Bernd Daneke. Dann seien Katzen für die Kinderstube in Wald und Flur besonders gefährlich, hätten Studien gezeigt.
Bleibt die Frage, wo sich die genau 1612 in Weyhe gemeldeten Hunde während der Brut- und Setzzeit austoben können. Die Gemeinde Weyhe habe großes Interesse, eine
eingezäunte Freilauffläche für Hunde zu schaffen, versichert Pressesprecher Kelm. „Wir hatten auch schon eine ins Auge gefasst“, berichtet er. Doch das Vorhaben
habe sich aus verschiedenen Gründen dann doch nicht umsetzen lassen, bedauert er. Aber die Gemeinde bleibe am Ball und wolle möglichst noch während der aktuellen
Brutzeit bis Mitte Juli eine Alternative anbieten.
Neongelbe Hinweise in Weyhe - NABU erinnert an Leinenpflicht
(Artikel Kreiszeitung 03.04.2026)
Weyhe – Einigen Hundebesitzern und Spaziergängern dürfte es bereits aufgefallen sein: Neongelbe Hinweise sind an mehreren Stellen auf Straßen und Wegen in Weyhe zu finden. Eingerahmt sind die
Worte „Brutzeit – Hunde bitte anleinen“ sowie ein Kiebitz zu sehen. Auf diese Weise will die Nabu-Ortsgruppe in Weyhe auf die Brut- und Setzzeit hinweisen, die in Niedersachsen vom 1. April bis zum 15. Juli andauert. Vögel, Hasen und Wild ziehen in diesem Zeitraum ihre Jungtiere groß, und viele
weibliche Tiere sind tragend; sie können nur eingeschränkt vor Raubtieren fliehen.
Das wird zum Problem, wenn Tierhalter ihre Lieblinge unangeleint in der Natur laufen lassen. Denn oft gehen die Vierbeiner dann ihrem Jagdtrieb nach und sorgen für Probleme bei den teilweise
ohnehin schon in geringer Anzahl vorkommenden Arten. Besonders gefährdet sind durch frei laufende Haustiere Enten, Rebhühner, Kiebitze und Feldlerchen. Sie brüten am Boden und werden leicht durch
Hunde gestört, können Schaden nehmen oder sogar sterben. Im genannten Zeitraum müssen sie daher laut dem Niedersächsischen Wald- und Landschaftsordnungsgesetz an der Leine geführt werden. Der
Nabu weist aber auch Katzenbesitzer darauf hin, ihren Tieren freien Auslauf in der Nähe von Naturgebieten zu untersagen.
Um der Gefahr einer Beeinträchtigung von Wildtieren vorzubeugen, hat sich der Nabu in Absprache einer Idee der Gütersloher Stadtverwaltung bedient, wie Antje Sengstake am Mittwoch erklärte. Deren
Fachbereich für Umweltschutz habe mit selbst entworfenen Schablonen im Stadtgebiet die Hinweise auf den Boden gesprüht. Auf Nachfrage konnte der Nabu die Vorlage für die Schablone kostenlos
bekommen. Das Vorhaben stellte die Ortsgruppe Bürgermeister Frank Seidel vor. Mit finanzieller Unterstützung in der Tasche hat der Nabu neun weitere Schablonen bestellt und will nun insgesamt 73
Standorte markieren. Einige davon fallen auf Syker Gebiet, sodass die Naturschützer auch von dort ein „Okay“ einholten. Vor zwei Wochen brachten sie die ersten Hinweise an.
Bernd Daneke (ebenfalls Nabu) spricht von „Hotspots“, an denen sie diese aufsprühen. „Die Leute fahren oft an den Waldrand und lassen ihre Tiere da laufen“, bemängelt er, und weist auch auf die
Sinnlosigkeit von Schleppleinen hin, die zu viel Freilauf ermöglichen. Der Schutz der brütenden Tiere könne dabei nicht garantiert werden. Nach Angaben der Verwaltung sind derzeit 1.612 Hunde in
der Gemeinde Weyhe gemeldet, rund 100 mehr als im Vorjahr.
Sebastian Kelm, Pressesprecher der Gemeinde Weyhe, betont, dass die Kommune bereits vermehrt nach einer Alternative für den Freilauf ihrer Tiere gefragt wurde. „Wir hatten schon eine Fläche im
Auge, die ist aber leider durchgefallen. Jetzt suchen wir nach einer Alternative“, schildert Kelm. Der Bereich müsse diverse Anforderungen erfüllen. Ob die Stadt ein entsprechendes Angebot noch
in diesem Frühling zur Verfügung stellen kann, stehe noch nicht fest.
(Text von Tobias Schulte (Kreiszeitung)
Fotos von Tobias Schulte (Kreiszeitung)
update Wasserbüffel - im April 2026
Die Wasserbüffel des NABU Weyhe haben den Winter gut überstanden und freuen sich über das frische Gras.
Fotos Bernd Daneke
NABU auf dem Frühjahrsmarkt in Kirchweyhe
Wieder waren wir vom NABU Weyhe mit einer Gruppe, bestehend aus NABUs & NAJUs, aktiv beim Frühjahrsmarkt
am 22.03.2026 dabei. Neben der Präsentation unserer Aktivitäten in Weyhe durch Schautafeln / Fotos und Gesprächen, hatten wir auch dieses Jahr zwei besondere Themenschwerpunkte gesetzt. Unsere
NAJUs unterhielten die Jungen BesucherInnen mit Ausmalbildern zum Vogel des Jahres (das Rebhuhn), dem Anfertigen von Blühkugeln und Geschicklichkeitsspielen. Die NABUs hatten ein Blühinsel
Projekt geplant und ausgerufen - wir wollen 100 x min. 1 qm große Blühinseln in den Gärten unserer MitbürgerInnen anlegen lassen - als Mitmach-Challenge. Dazu boten wir anhand einer
Muster-Blühinsel, zzgl. Steckbriefen von Pflanzen, einem Info-Aufsteller - und zuletzt einem "giveaway" in Form einer Blühsamentüte - reichlich Anregung zum Mitmachen...
Das Wetter war wieder hervorragend, die Besucher zahlreich und wohlgelaunt - kurz: eine tolle Veranstaltung !
Fotos von Sven Klopotek, Wilfried Brasch u. Rüdiger Kayser
(erschienen in der Kreiszeitung im März 2026)
Frühjahrsmarkt in Weyhe 2026
-
wir sind
dabei
Am Sonntag, dem 22.3.2026, ist in Weyhe wieder
Frühjahrsmarkt. Kommt uns gerne einmal an unserem Stand in der Bahnhofstraße besuchen. Wir haben für Kinder eine tolle Mal- und Bastelaktion vorbereitet. Neben unseren vielen Aktivitäten als
ehrenamtlicher Verein - informieren wir euch auch über unsere Mitmach Challenge, die das Ziel hat, in diesem Jahr 100 Blühinseln in den Gärten der Weyherinnen und Weyher einzurichten und so mehr
Lebensräume für Insekten zu schaffen, ganz kostenlos, ohne viel Arbeit! Schon neugierig ? Schaut gerne vorbei...
Sumpfohreule in der Leester Marsch
Regina Römann vom NABU Weyhe hat dieses wunderschöne Foto einer Sumpfohreule in der Leester Marsch gemacht.
Die in Deutschland extrem seltenen Eulen, die vom Aussterben bedroht sind, kann man meist nur als Wintergast sehen, denn ihre Habitate sind hauptsächlich Moore und Heidelandschaften in
Nordeuropa.
Vielleicht kann der NABU - Bundesverband und die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, mit ihren hohen Investitionen in die Moore im Landkreis Diepholz, auch für diese Eulenart neue Chancen
schaffen. (März 2026)
Kopfweidenschnitt beim NABU Weyhe
Was vor 40 Jahren mit dem Setzen von Weidenstecklingen und dem Anlegen von kleinen Gewässern begann, ist heute ein sehr wertvolles, feuchtes und
ungestörtes Grundstück mit kleinen Wasserflächen und bizarren Bäumen. Die im Laufe der Jahrzehnte oftmals ausgehöhlten Stämme und die vielen kleinen Unterschlupfmöglichkeiten machen sie für
viele Tierarten sehr wertvoll.
Amphibien, Vögel, Insekten und Kleinstlebewesen tummeln sich an und in den Weiden, in den Kleingewässern und im Totholz. Selbst Fledermäuse und Eulen können in
den Hohlräumen Unterschlupf finden.
Heutzutage werden Kopfweiden fast nur noch von Naturschutzorganisationen und privaten Naturliebhabern gepflegt, da die Ruten nur noch sehr selten für das Korb-
Zaun- und Fachwerkflechten genutzt werden.
Foto und Text von Bernd Daneke im März 2026
März 2026 - Die Weißstörche sind zurück - und freuen sich auf das renovierte Heim
Nur wenige Tage nachdem die Höhe des Storchennests am Wittrocksee, um das Gewicht zu reduzieren, teilweise abgetragen wurde, ist das Storchenpaar zurück -
und hat ohne Murren das renovierte Heim angenommen.
Die Aktiven vom NABU Weyhe freuen sich, dass sie diese Aktion unterstützen konnten.
Fotos von Regina Römann
Es ist wieder soweit - die Amphibien wandern..
Am Samstag, dem 21.02.2026, traf sich um 10 Uhr eine Gruppe unserer Aktiven, um die Fangeimer an den schon
aufgestellten Krötenzäunen (Danke an die Gemeinde Weyhe für die tolle Hilfe!) einzusetzen. Mit Spaten und Buddel-Energie ging es flott voran und alle Helfer waren im Anschluss
sehr zufrieden mit der Aktion. In Anbetracht der Jahreszeit und der nunmehr steigenden Temperaturen, hoffen wir jetzt auf "feuchtes Wetter" - damit es unsere heimischen Kröten, Frösche
und Molche so angenehm wie möglich auf ihrer Reise zum begehrten Gewässer haben.
Fotos von Rüdiger Kayser
PS nach dem Eimer-Eingraben hatten ein paar Aktive noch Kraft
und Zeit.
Die Trafotürme Böttcherei und Zur Böttcherei, die mit Eulen- und
Falkenkästen ausgestattet sind, wurden vom Efeu "befreit".
Damit wird verhindert, dass ungebetene Gäste daran hochklettern
und sich evtl. Zugang verschaffen könnten.
(...und danke noch einmal an die Gemeinde Weyhe - für die Abfuhr
des Schnittguts !)
Foto Bernd Daneke
Firma Lübber unterstützt den NABU Weyhe
Firma Lübber aus Syke hat eine großzügige Unterstützung von 1.000 € an den NABU Weyhe überwiesen!
Die geplante Verwendung für die Kinder- und Jugendgruppe hat zu einer Einladung der Kindergruppe an die Firma Lübber geführt, um persönlich "Danke" zu
sagen.
Als kleines Präsent wurden ein Nistkasten und ein Fledermauskasten übergeben.
Frau Lübber-Franz und Herr Franz waren fasziniert von der Begeisterung der Kinder und der Naturschutzstation - sie haben bestätigt, dass die Spende an den
NABU Weyhe genau richtig war, um die Umweltbildung zu unterstützen.
Auf dem Foto sehen Sie Frau Lübber-Franz und Wilfried Brasch (verantwortlicher Betreuer der Kindergruppe des NABU Weyhe) mit der Kindergruppe.
Foto von Vera Nietzer-Herrlich
Bitte helfen Sie den Wildtieren im eigenen Garten, damit Sie im Winter überleben!
Wir Menschen sitzen bei Schnee und eisigen Temperaturen im warmen und gemütlichen Wohnzimmer - und die Wildtiere?
Jetzt ist die richtige Zeit um über Verbesserungen für die Tierwelt im eigenen Garten nach- zudenken.
Richtig gefüllte Futtersilos sind nur eine von vielen Möglichkeiten der Hilfe. Der naturnahe Garten ist die beste Hilfe für unsere gefiederten Freunde. Einheimische Sträucher bieten mit ihren
Beeren den Vögeln auch im Winter Nahrung. Weißdorn, Vogelbeere, Wilder Wein usw. bieten den Vögeln im eigenen Garten einen reich gedeckten Tisch.
Indem man samentragende Stauden erst nach dem Winter zurückschneidet, hilft man den Tieren ebenfalls: In den Stängeln überwintern viele Insekten, die den Vögeln als Nahrung dienen. Außerdem sind
die nicht geschnittenen Stauden auch im Winter hervorragende Futterquellen, denn viele Samen verbleiben an den Samenständen und sind bei der Verwendung heimischer Stauden optimales Winterfutter.
Lassen Sie die Blätter bitte in den Beeten liegen. Denn im Laub befinden sich viele Insekten, die gern von Amseln oder Rotkehlchen aufgelesen werden. Bei fruchttragenden Bäumen können Sie das
Obst auch liegen und nicht gefallene Früchte am Baum hängen lassen. Sie sind wichtige Nahrung für Vögel im Winter und die ersten fliegenden Insekten im Frühjahr. Größere Mengen Laub und Reisig
auf einem Haufen gesammelt, bietet vielen Insekten, aber auch dem Igel, Unterschlupf. Eine Benjeshecke und selbst ein Komposthausen bieten vielen Tieren Unterschlupf. Mit Nistkästen und
Insektenhotels kann man das Angebot abrunden.
Wir wünschen viel Erfolg und schöne Stunden der Beobachtung.
(Fotos Bernd Daneke)
NABU Weyhe 2026 - winterliche Impressionen
(Fotos von Hartmut Bischoff)
(Fotos von Sven Klopotek)
Die Akrobaten der Lüfte zeigen Ihre Flugkünste in der Leester Marsch
Da man die Akrobaten der Vogelwelt in der Leester Marsch nur beobachten kann, wenn man so viel Zeit in der Natur verbringt, mit der
notwendigen Ausrüstung, wie Regina Römann vom NABU Weyhe, möchten wir ihre wunderschönen Fotos gerne mit euch teilen.
Die vielen Investitionen in den Naturschutz in der Leester Marsch bringen auch in der Vogelwelt positive Veränderungen. Die Greifvögel
fühlen sich dort offensichtlich sehr wohl, obwohl es immer wieder Revier- und Futter-Streitereien zwischen den Arten gibt. Die kleinen wendigen und frechen Turm- und Baumfalken zeigen keinen
Respekt vor den viel größeren Mäusebussarden, Rohrweihen und Rotmilanen.Wähend der Flugmanöver zeigen sie alle ihre
akrobatischen Möglichkeiten.
(Fotos von Regina Römann)
Jahresmitgliederversammlung NABU Weyhe
Am Donnerstag, dem 13. November 2025, fand im Kirchweyher Hof die Jahresmitgliederversammlung "unseres"
NABU Weyhe statt. Schon bei der Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung freuten wir uns über die zahlreich anwesenden Mitglieder - standen doch auch so bedeutende Punkte wie eine
Satzungsänderung und die Neuwahl
der wichtigsten Ämter und Gremien dieses Jahr an.
Nach der Präsentation des Rechenschaftsberichts sowie dem Bericht des Kassenwarts für das Jahr 2024 - erfolgte
die ordnungsgemäße Entlastung des Vorstands - und Applaus für die erfolgreiche und gute Arbeit !
Anschließend fanden die Neuwahlen des kompletten Vorstands statt (der lt. neuer Satzung 3 Vorsitzenden, des
Kassenwarts, der Schriftführerin, der Beiräte und der Kassenprüfer). Die Wahlen von 11 Delegierten für die Ver-
treterversammlungen des Landes- und Kreisverbandes konnten entfallen, da diese satzungsgemäß vom Vorstand /
Beirat aus ihrer Funktion heraus vertretend übernommen werden.
Nachdem alle Punkte des Protokolls "abgearbeitet" waren, ergaben sich noch gruppenweise interessante Gespräche unter den Anwesenden, denn die Gelegenheit so viele Mitglieder des NABU Weyhe an
einem Ort versammelt zu wissen ergibt sich auch bei uns im Verein nicht so häufig.
Wir bedanken uns noch einmal für den positiven Einsatz der VorstandsmitgliederInnen in den letzten 2 Jahren und wünschen den neu gewählten Aktiven viel Freude und Erfolg bei ihrem
ehrenamtlichen Einsatz in der Zukunft !
(Foto von H.Janßen, auf dem Bild von links: Schriftführerin Ulrike Kunze, 2. Vorsitzender Sven Klopotek, Kassenwart Fred Finke, 1. Vorsitzende Ulrike
Buck,
3. Vorsitzender Bernd Daneke)
NABU Weyhe - Nistkasten Arbeitseinsatz
Am Samstag, dem 08.11.2025, traf sich ein Team des NABU Weyhe zum Nistkasten Arbeitseinsatz.
Mit fünf Aktiven waren wir drei Stunden unterwegs - an der Schiffstelle und im Bruch. Fast 30 Stück Nistkästen haben wir kontrolliert, eine Belegung von 50 bis 75 % festgestellt und anschließend
die Kästen
gesäubert sowie wieder "fit" zur neuen Besiedlung gemacht. Da noch unsere Kästen beim NABU Gelände, am
Lahauser Moor und auf unseren Büffelweiden kontrolliert werden müssen - stehen noch weitere Termine an.
Wer Lust hat, uns dabei zu unterstützen, wendet sich gern an: [email protected].
(Fotos V. Herrlich)
APFELFEST - NABU Weyhe - am 28.09.2025
Unser Apfelfest 2025 begeisterte erneut mit wunderbarem Wetter und einer Vielzahl an Stationen auf unserem NABU Gelände: zB. ein tolles Apfelquiz, geplant und realisiert von unseren NAJUs,
seitens unserer Mitglieder gebaute Nisthilfen für verschiedene Vorgelarten und Fledermäuse, regionalem Apfelsaft von NABU Streuobstwiesen und Bratapfel vom Lagerfeuer. Unsere BesucherInnen
konnten zudem seltene Apfelsorten bestaunen/probieren, an Mal- und Bastelständen kreativ werden, eine manuelle Apfelpresse nutzen und bei Kaffee, Kuchen sowie Spiel und Spaß die Zeit genießen.
Viele Familien mit Kindern verweilten deshalb für mehrere Stunden auf unserem Gelände.
Die einzigartige Atmosphäre ermöglichte echtes Miteinander, entspannte Gespräche inklusive, z.B. auch über die verschiedenen Möglichkeiten des aktiven Mitmachens für Interessierte.
Unser Dank gilt den KuchenspenderInnen sowie allen HelferInnen bei Planung / Aufbau und während der Durchführung – wir hatten Spaß und sind stolz auf unser starkes Team!
Fazit: Ein gelungenes Fest, das Gemeinschaft, Regionalität und Freude an der Natur in den Mittelpunkt stellte. Wir freuen uns schon auf 2026 - dann feiern wir das 10. Jubiläum unseres
Apfelfestes.
(Fotos Sven K., Wilfried B., Rüdiger K.)
(Fotos Bernd D.)
Baumfalkennachwuchs in der Leester Marsch
Das sich Baumfalken in der Leester Marsch wohl fühlen, wird seit Jahren durch den Bruterfolg bestätigt. In diesem Sommer gab es von den
auf der "Roten Liste" des Bundesamtes für Naturschutz als gefährdet eingestuften Baumfalken 3 Junge. Da Baumfalken keine eigenen Nester bauen, sind sie auf verlassene Krähen- und Elsternnester
angewiesen, von denen es in den letzten Jahren offensichtlich immer ein zufriedenstellendes Angebot gab. Um Baumfalken anzulocken und um sie zu halten sind in erster Linie gute
Nahrungsbedingungen, gleichbedeutend mit vielen Kleinvögeln und Insekten, erfolgreich. Diese werden u. a. seit über 10 Jahren durch die extensive Beweidung mit Wasserbüffeln auf artenreichen und
mit Kleingewässern versehenen Weiden der Nabu Gruppe Weyhe, durch die neuen Beweidungsflächen mit schottischen Hochlandrindern sowie Maßnahmen entlang der Ochtum stetig verbessert. Die größten
Gefahren für diese Zugvögel lauern auf dem Weg zum Überwinterungsgebiet südlich des Äquartors und zurück.
Andreas Müller aus Kirchweyhe, Neu-Aktiver beim NABU in Weyhe, bekam auf seine Bewerbung die Plakette für sein schwalbenfreundliches
Haus verliehen, da sich 4 Mehlschwalbenpaare bei ihm angesiedelt hatten. In diesem Jahr waren neben einem Naturnest, erstmalig nach Jahren ohne Nutzung, 3 Kunstnester belegt. Die Vermutung liegt
nahe, dass dieses mit dem trockenen Frühjahr und nicht ausreichend verfügbarem Matsch begründet ist. Das würde bestätigen, wie wichtig angelegte Matschpfützen für die Schwalben sind und warum die
alten Nester unter Schutz stehen und nicht entfernt werden dürfen!
Anschließend konnte der Hobby-Ornithologe Andreas Müller eine weitere Plakette an Frank Vogt aus Sudweyhe verleihen. Neben der Urkunde
und Plakette gab es zwei von ihm selbst hergestellte Geschenke in Form von Schwalben-Nisthilfen. Bei Familie Vogt gab es 5 Rauchschwalbenpaare. 4 der Nester waren in einem kleinen offenen
Raum zwischen Haus und Stall und ein Nest war außen am Gebäude unter dem Dachüberstand. Herr Vogt erklärte, dass in diesem Jahr 2 kleine Rauchschwalben aus dem Nest gefallen waren. Um sie zu
retten und da das Nest offensichtlich zu klein war, hat er sie dann in ein anderes Nest gesetzt. Die Altvögel haben sie weiter versorgt, was ihn sehr gefreut hat, denn somit hat er ihr Leben
gerettet.
(Fotos Bernd Daneke)
Artikel in der Kreiszeitung vom 19.08.2025
(Fotos Andreas Müller NABU)
Artikel in der Kreiszeitung - NAJU Weyhe
30.06.2025 - die Natur entdecken und schützen...
Weyhe – Zwischen Freizeitkapitänen und Sonnenbadenden trifft sich nach Schulschluss die kürzlich gegründete Naturschutzjugend (Naju) des Nabu Weyhe. An diesem Freitagnachmittag führt sie der
Ausflug an den Wieltsee, genauer auf die Halbinsel zwischen Weser und dem Badesee. Das Programm für die etwa zehn Kinder und Jugendlichen haben Sven Klopotek, Ulrike Buck, Niko Baden und Lennart
Schulz erstellt. Beim Ausflug sollen die Kinder Biber, Uferschwalben und die Überbleibsel von menschlichen Eingriffen in die Natur kennenlernen. Einige von ihnen haben eigene Vorträge
vorbereitet...
(um den ganzen Artikel zu lesen, bitte den folgenden link in eure Browserzeile einfügen...)
Sudweyhe/Dreye – Für Ulrike Buck vom Nabu Weyhe (Naturschutzbund Deutschland) ist es eine kleine Sensation: Am Wieltsee wurde ein Biber gesichtet. Aktuell sind Baumstümpfe mit den typischen
Nagespuren auf dem Gelände des Segelsportvereins Wiking in Ufernähe zu sehen. Der Vorsitzende des Vereins, Oliver Reiners, hatte den Nabu informiert. Auch an anderer Stelle nahe der Weser deuten
solche Spuren auf die Existenz zumindest eines Bibers hin.
„Wir vermuten aber, dass es nicht nur einen Biber in der Weyher Weser-Aue gibt. Die Säugetiere sind sehr sozial eingestellt“, sagt Ulrike Buck aus dem Vorstand des Nabu Weyhe. „Wir vom Nabu
freuen uns natürlich mit Blick auf den Naturschutz über die Bestätigung, dass das hier ein wichtiger Lebensraum für viele Tiere ist“, fügt sie hinzu. „Wir dokumentieren das Vorkommen des großen
Nagers, weil wir schon vor mehr als zehn Jahren einen Antrag gestellt hatten, dieses Areal als Naturschutzgebiet auszuweisen.“ Gemeint sind damit die Auen auf Dreyer Gebiet entlang der Weser,
westlich und östlich des Wieltsees. „Die Sichtung des Bibers verstärkt die Antragsgründe natürlich noch.“
Für den Nabu sei das ㈠Überschwemmungsgebiet sehr kostbar, weil ein relativ hohes Artenvorkommen nachgewiesen wurde. „Und jetzt kommt noch der Biber dazu. Der größte einheimische Nager liefert
damit eine Bestätigung für einen intakten Lebensraum.“
Bereits im November 2023 hat Jonas Till Jäschke, ebenfalls vom Nabu Weyhe, einen Biber am blauen Werder mittels Handy-Video dokumentiert. „Man sieht den Biber sehr selten“, erklärt Ulrike Buck.
„Er ist nachtaktiv.“ Auch am Kirchweyher See seien Nachweise für den Biber vorhanden, und es gebe – ganz aktuell – Fraßspuren an einer Weide am Hombach in der Leester Marsch. Der europäische
Biber ist ein heimisches Tier im Gegensatz zu den invasiven Nutrias und Bisamratten.
„Biber gehören zu den streng geschützten Tieren“, berichtet Ulrike Buck. Der Nabu-Landesverband in Niedersachsen fordere daher schon länger von der Politik ein konkretes Biber-Konzept. „Der Biber
ist ein Anzeiger für einen guten Lebensraum. Wie kann man diesen Lebensraum mit einer Nutzung durch den Menschen vereinbaren?“, stellt sich laut Buck die Frage.
Foto Sven Klopotek
„Wir vermuten, dass durch das Weihnachts-Hochwasser im Winter 2023/2024 der Biber von der Weser über die Ochtum zu uns gelangt ist“, sagt Sven Klopotek vom Weyher Nabu-Vorstand. Der Biber habe einen Radius
von bis zu 100 Kilometern. „Der Biber scheint hier in der Weser-Aue sein Hauptrevier zu haben“, glaubt Ulrike Buck. Rund 113 Hektar beträgt der potenzielle Lebensraum im Auengebiet entlang der
Weser. „Der Biber geht ja hier nicht durch und rasiert alle Bäume ab“, relativiert Ulrike Buck die Aktivität des Bibervorkommens. Eine Biberburg aus gefällten Baumstämmen sei jedenfalls noch
nicht gesichtet worden. Der Biber betätige sich eher als „Baumeister“ und „Landschaftsarchitekt“.
Der Wurf eines Bibers produziert im Juni/Juli drei bis vier Junge, die zwei Jahre bei den Eltern bleiben und sich auch um die jüngeren Geschwister kümmern, bis sie den Bau verlassen müssen.
Experten haben das beobachtet und festgestellt. Der Biber ernährt sich vegetarisch: saftige Rinde, am liebsten von Weiden und Pappeln, im Sommer auch Blätter, Gräser, Seerosen, Schilf, Äpfel,
Rüben, Mais und Getreide. 25 bis 30 Kilo bringt ein ausgewachsener Biber auf die Waage. Als natürliche Feinde müssen Biber Füchse und Dachse fürchten. In freier Natur kann ein Biber relativ alt
werden. Die maximale Lebenserwartung beträgt etwas mehr als 20 Jahre. Die mittlere Lebenserwartung beträgt jedoch nur gut acht Jahre.
NABU Amphibienschutz Aktion 2025 läuft
Auch dieses Jahr sind unsere fleißigen Amphibienschützer seit Ende Februar wieder aktiv dabei in den Morgen-
und Abendstunden Kröten, Frösche und Molche in Eimern über die Straße zu tragen und so vor einem evtl.
Tod zu retten - dabei werden die Arten bestimmt und die Tiere gezählt. Bei günstigem Wetter können es schon auch einmal mehrere hundert Tiere sein ! Wir werden nach dem Ende der
Amphibienwanderungen die aufgenommenen Arten und Zahlen hier dann veröffentlichen.
(Fotos J.B.Ritter und S.Klopotek)
Frühjahrsmarkt Weyhe 2025
Auch dieses Jahr hatten wir wieder viele Besucher an unserem Stand auf dem Weyher Frühjahrsmarkt. Nicht nur Kinder hatten Lust die Natur zu entdecken. An den aufgestellten Mikroskopen fanden sich
recht schnell auch die Eltern ein, die sich an den Biologie Unterricht in der Schule erinnert fühlten. Erstaunlicherweise fragten viele was das Mikriskopieren kostet. Unsere Antwort trifft sowohl
auf das Angebot an unserem Stand als auch im Allgemeinen zu: "Die Natur zu entdecken kostet nichts!"
Das Thema "Wasser in unseren Gärten" war dieses Jahr unser Themenschwerpunkt. An unseren Infowänden konnten sich die Besucher über die Wichtigkeit und Umsetzungsmöglichkeiten informieren. Dazu
haben wir eine bepflanzte und mit Wasser befüllte Zinkwanne als Bespiel vorgestellt, wie man auch auf kleinstem Raum Wasser in seinem Garten oder auf der Terrasse installieren kann...
(für mehr Infos zum Thema einfach den folg. link in ihren browser kopieren)
Auch dieses Jahr hatten wir viele tolle Gespräche mit naturinteressierten Bürgerinnen und Bürgern. Vielleicht sehen wir den einen oder anderen auf unseren kommenden Monatstreffen wieder. Wir
würden uns sehr freuen!
(Fotos von Sven Klopotek)
Lichtverschmutzung - geht bei Ihnen auch das Licht aus am Samstag, dem 22. März 2025 ?
Das Beweidungsteam der Schafwiesen
Unsere wolligen LandschaftspflegerInnen heißen:
Anna, Berta und Sarah, sie sind 2014 geboren, Kalle ist unser Jüngster und im Jahr 2017 geboren.